Das Weingut…

wir über uns

Unsere Geschichte

Wir, das sind Jürgen, Wiltrud, Thomas, Sabine, Selina und Lukas Lersch.
Mit viel Begeisterung und Engagement bringt jeder von uns, seinen Talenten entsprechend, seine Ideen in unser Weingut ein.
Die Freude an einem guten Glas Wein ist für uns Anspruch und Herausforderung zugleich, die erzeugte Qualität zu erhalten und zu steigern.
Seit nun fast 60 Jahren  sind wir dem Wein verbunden. Im Gegensatz zur langjährigen Geschichte anderer Weingüter gehört unser Weingut zu einem der Jüngsten an der Nahe. Um so erstaunlicher ist es, was sich in den letzten Jahren getan hat.
Heinrich August und sein Sohn Jürgen begannen Anfang/Mitte der fünfziger Jahre mit dem Weinbau. Von Beginn an wurde der Wein auf die Flasche gefüllt und vermarktet.
Mit Winzermeister Thomas und seiner Frau Sabine ist unser Weingut nun in der dritten Generation. Durch regelmäßige Anpassungen an den Fortschritt der Technik befinden wir uns heute in der Außen- wie auch in der Kellerwirtschaft auf dem neusten Stand.

Damals bis heute

1955
Ansiedlung von August Lersch in Langenlonsheim
1960
Füllung der ersten Flaschen
1972
Übernahme des Weinguts durch Jürgen Lersch
1995
Einstieg in das Weingut durch Thomas Lersch
2002
Winzermeisterausbildung von Thomas Lersch
2005
Übernahme durch Thomas Lersch und Frau Sabine

Rebsorten

WEISSWEIN ANTEIL

80

ROTWEIN ANTEIL

20
WEINVERTEILUNG

In unserem Weingut bewirtschaften wir zur Zeit 8 ha Rebfläche in Langenlonsheim.

Im Weißweinbereich bauen wir überwiegend Rieslinge, Weine der Burgunder Familie  (Weiß- und Grauburgunder) an. Weiterhin wird unser Sortiment durch Chardonnay und Sauvignon Blanc, sowie Bukett Rebsorten wie Morio-Muskat und Scheurebe ergänzt.  20% der Rebfläche ist mit Rotwein bestockt, vorrangig  Blauer Spätburgunder, sowie Blauer Portugieser und Dornfelder.

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Das Jahr im Weingut Lersch

Die vergorenen Weine werden von der Hefe bzw Feinhefe abgestochen und Kieselgur filtriert. Gleichzeitig beginnt im Weinberg der Rebschnitt.

Die frisch filtrierten Weine werden sensorischen geprüft und verkostet. Die ersten Gedanken- und Geschmacksmuster für die kommende Füllung entstehen. Der Rebschnitt ist bis Ende Februar durchgeführt.

Kurz vor der Füllung des neuen Jahrgangs werden die Weine nochmals sensorisch fein abgestimmt. Nach dem Rebschnitt beginnt das Ausheben des Altholzes. Die Weinberge werden ausgebessert. Defekte Pfähle und Drähte werden aussortiert und erneuert. Anschließend wir die angeschnittene Fruchtrute gebogen.

Die neu gefüllte Weine kommen auf den Markt und können durch das Osterpaket bereits probiert werden. Der neue Jahrgang wird etikettiert und für den Verkauf vorbereitet. Das Biegen der Fruchtruten ist bis Ende April abgeschlossen, wie auch die Vorbereitung zur Neupflanzung.

Pflanzung der neuen Weinreben. Nach den Eisheilligen entfernen wir zur Ertragsreduzierung und besseren Durchlüftung der Anlage die Beiaugen und überschüssigen Triebe. Die ersten Weinfeste und Auslieferungsfahrten beginnen.

Die jungen Triebe werden in das Drahtgerüst eingefädelt (Heften). Je nach Vegetationsverlauf beginnt die Blüte der Rebstöcke im Verlauf des Junis. Um die optimale Versorgung des Weinstocks zu gewährleisten, werden Grubberarbeiten durchgeführt. Zur besseren Durchlüftung und Gesundheitsvorbeugung der Trauben wird die Traubenzone entblättert.

Die Heftarbeiten werden abgeschlossen. Anschließen werden die Triebe gekürzt, damit die Nährstoffzufuhr Richtung Trauben gelangt. Jungfeldarbeiten werden kontinuierlich weitergeführt (z.B Aufbinden der Jungreben, Setzung der Pfähle und Einziehen der Drähte).

Die Reifeentwicklung in den Weinbergen schreitet voran. Die in der Reife verzögerten Trauben („Geiztrauben“) werden entfernt, für eine optimale Weiterentwicklung der gesunden Trauben. Fast an jedem Wochenende finden Weinfeste und Auslieferungstouren statt.

Die Oechslegrade und der Gesundheitszustand der Trauben werden dauerhaft kontrolliert. Durch den Klimawandel beginnt die Lese in den meisten Jahren schon in der Mitte des Septembers. Im Keller werden die Vorbereitungsmaßnahmen für die bevorstehende Weinlese abgeschlossen.

Die Lese ist im vollen Gange. Innerhalb von 20 Tagen werden die kompletten Weinberge geerntet. Je nach Philosophie und Zielvorstellung werden die Trauben in einem Lesegang mit dem Vollernter, bzw. in mehreren Gängen per Hand gelesen. Die Trauben werden schonend weiterverarbeitet und gepresst. Die frischen Moste vergären in der Regel über einen Zeitraum von 20 Tagen. Tägliche sensorische Kontrollen sind notwendig und lösen Freude auf den neuen Jahrgang aus.

Die Weine ruhen auf der Weinhefe. Die ersten analytischen Werte (z.b Restzucker und Alkohol) werden untersucht. Alte Weinanlagen werden ausgehauen. Die Drähte und die Pfähle entfernt.

Im Weinkeller werden die ersten Weine Kieselgur filtriert, parallel dazu finden Auslieferungsfahrten in ganz Deutschland statt.