Das Weingut

Wir, das sind Jürgen, Wiltrud, Thomas, Sabine, Selina und Lukas Lersch.
Mit viel Begeisterung und Engagement bringt jeder von uns, seinen Talenten entsprechend, seine Ideen in unser Weingut ein.
Die Freude an einem guten Glas Wein ist für uns Anspruch und Herausforderung zugleich, die erzeugte Qualität zu erhalten und zu steigern.
Seit nun fast 60 Jahren  sind wir dem Wein verbunden. Im Gegensatz zur langjährigen Geschichte anderer Weingüter gehört unser Weingut zu einem der Jüngsten an der Nahe. Um so erstaunlicher ist es, was sich in den letzten Jahren getan hat.

 

Heinrich August und sein Sohn Jürgen begannen Anfang/Mitte der fünfziger Jahre mit dem Weinbau. Von Beginn an wurde der Wein auf die Flasche gefüllt und vermarktet.
In den Folgejahren wurde der Betrieb von Jürgen nach und nach erweitert und ausgebaut  (Kelterhaus, Flaschenkeller, Weinberge).
Mit dem Konzept des behutsamen Ausbaus der Weine, und dem Wissen, dass“ Weniger oft Mehr ist“, waren und sind unsere Weine auf Landes- bzw. Bundesebene seit Jahren erfolgreich vertreten. Staatsehrenpreise und Ehrenpreis des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland  Nassau, Listung im Gault Millau  sowie erfolgreiche Teilnahme an Best of Riesling und anderen offiziellen Verkostungs-Wettbewerben bestätigen uns in unserem Handeln.
Mit Winzermeister Thomas und seiner Frau Sabine geht unser Weingut nun in die dritte Generation.

 

Der Weinberg

Der qualitative Grundstein unserer Weine wird bereits im Weinberg gelegt.So fängt unser Konzept schon beim Pflanzen der Jungreben an. Genau kennen wir die Ansprüche jeder Rebsorte an Boden und Kleinklima.
Ein maßvoller Anschnitt der Reben, zeitiges Ausbrechen der Kümmertriebe und Beiaugen sorgen für eine gut belüftete Laubwand und moderaten Ertrag. Gerade auf ein optimales Blatt- Fruchtverhältnis wird auch hier großen Wert gelegt.
Die Rebsorten Riesling und Spätburgunder sind die wertvollsten Trauben, die in unserem Weingut reifen und ausgebaut werden. Nur in den besten Lagen von Langenlonsheim – Königsschild, Löhrer Berg und Rothenberg  - werden diese bewirtschaftet.
Nun ist es aber so, dass gerade in Deutschland die Qualität der Ernte nicht nur von der Lage geprägt wird, sondern nach wie vor von der Jahreswitterung abhängig ist. Das qualitative Ergebnis der Traubenernte steht somit in unmittelbarer Abhängigkeit des Blütenverlaufs im Juni bzw. der Traubenreife im August/September.

 

Abgerundet wird  unser Sortiment im Bukettbereich mit Morio-Muskat, Weiß- und Grauburgunder sowie Dornfelder und Blauer Portugieser.
Die schönste Zeit im Jahr ist natürlich die Weinlese. Zur Bestimmung des Lesetermins sind für Jürgen und Thomas nicht nur die Öchsle Grade von Bedeutung, sondern auch andere Werte wie ph-Wert  und Geschmack der Trauben spielen eine große Rolle.
 

 

 

... so verbringen wir die Zeit,
wenn wir nicht auf Weinfesten sind
oder mit Ihnen in unserer Probierstube
sitzen und unsere Weine probieren.
 

 

 

Der Weinkeller

Gerade das geänderte Konsumverhalten, hin zu harmonisch trockenen Weinen und die vermehrte Nachfrage nach kräftigen Rotweinen führte zu Veränderungen im kellerwirtschaftlichen Bereich.
So wird heute flexibel, von Fall zu Fall, von Jahr zu Jahr hinsichtlich Maischestandzeit, Gesundheitszustand der Trauben und Ausbauziel gehandelt.
Um eine gewisse „Uniformität“  der Weine zu vermeiden, wird auf den Zusatz von Reinzuchthefen weitestgehend verzichtet – „Weniger ist oft Mehr“-.
Kerngesunde Rotweintrauben werden entrappt und nach dem traditionellen Maischegärverfahren vergoren, schonend gepresst und anschließend in Holzfässern ausgebaut.
Unsere Weißweine werden ausschließlich in kleinen Edelstahlbehältern langsam und gezügelt vergoren. Mit dem Ziel frische, fruchtige und bukettbetonte Jungweine zu erzeugen. Mit der Anschaffung einiger kleinerer Edelstahlgebinde ist uns eine bessere Differenzierung gelungen.
 

 

 

So legen wir nicht nur auf einen sorten- und jahrgangsreinen Ausbau Wert sondern wir versuchen auch die verschiedenen Lageneigenschaften heraus zu arbeiten.
Tägliche sensorische Kontrollen und die Beobachtung des Gärverlaufs gehören nicht nur zu den wichtigsten – sondern auch zu eine der schönsten Aufgaben – während des Herbstes.